Wärmespeicherung mit chemischen Energieträgern
Bei der chemischen Wärmespeicherung wird die Wärme über endotherme, reversible chemische Reaktionen genutzt, d.h. die Stoffe reagieren und wechseln dabei in einen Zustand mit höherer Energie. Die entstehenden Produkte werden räumlich getrennt, so dass der Zeitpunkt der exothermen Rückreaktion der gespeicherten Energie frei wählbar ist. Dadurch entfällt bei der sognannten thermochemischen Wärmespeicherung die Isolierung.
Aus diesem Grund eignen sich chemische Wärmespeicher für Langzeitspeicher, um die Sonnenenergie im Sommer einzulagern und in der Heizperiode nach und nach wieder abzugeben. Die Energiemenge, die pro Kubikmeter gespeichert werden kann (Energiedichte), ist außerdem deutlich größer als bei Wasser oder Latentwärmespeichern.
Wärmespeicherarten und erzielbare Energiedichten
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Quelle: Sonne, Wind & Wärme, Ausgabe 18/2008 |
Alternativen zum Stahltank
Einen besonders interessanten Artikel veröffentlichte "Sonne, Wind & Wärme" das Branchen-Magazin für alle erneuerbaren Energien in der Ausgabe 18/2008.
Unter dem Titel: "Alternativen zum Stahltank" in der Rubrik "Wärmespeicher - Stand der Forschung" wird sichtbar, wie sich die Speichertechnologien entwickelt haben.
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